AK Strukturpolitik
Quantitative Methoden erhalten in der Evaluation der Strukturpoltik und der Agrarpolitik ein immer größeres Gewicht – ausgehend von den methodische Vorstellungen und Vorgaben der europäischen Kommission. Mit steigendem Legitimationsdruck der Fonds und der Forderung nach einer „harten“ Messung der Wirkungen wird auch der Einsatz quantiativer Evaluationsmethoden vermehr gefordert. Vor diesem Hintergrund werden exemplarisch zwei Methoden und deren Ergebnisse in der Evaluation von strukturpolitischen Maßnahmen vorgestellt.
Dr. Thorsten Lang von der IW consult in Köln wird Ergebnisse eines Matching-Ansatzes zur Messung der Wirkungen eines Investitionszuschusses vortragen. Im Ausblick wird dargestellt, wo Ansatzpunkte zur Verbesserung des Matching-Ansatzes liegen. Rolf Bergs vom Büro Planung & Forschung stellt den Einsatz quantitativer Methoden zur emprischen Schätzung der Wirkungen von INTERREG für die wirtschaftliche Integration vor. Auf der Grundlage eines Wirkungsmodells wurde hier eine Faktorenanalyse mit einer anschließenden Reggressionsschätzung durchgeführt. Methoden und Ergebnisse beider Ansätze werden in der Diskussion auf ihre möglichen Anwendungsbereiche hin kritisch reflektiert.