Die DeGEval-Jahrestagung 2020 wird leider nicht in gewohnter Form als Präsenztagung stattfinden können. Um der großen Zahl hochwertiger Einreichungen, die auf unseren Call zur Tagung eingegangen sind, gerecht zu werden und die vielfachen Chancen, die eine Durchführung im Online-Format bietet, zu nutzen, hat der Vorstand beschlossen, die Tagung 2020 und das Vorprogramm mit Weiterbildungsseminaren als digitale Tagung durchzuführen.
Wir freuen uns, Ihnen die Termine der DeGEval-Jahrestagung 2020 und der Weiterbildungsseminare mitteilen zu können. Bitte beachten Sie, dass die exakten Anfangs- und Endzeiten sich noch geringfügig ändern können:
DeGEval-Jahrestagung 2020
Donnerstag, 17.09.2020, 12:00 - 18:00 Uhr
Freitag, 18.09.2020, 09:00 - 15:00 Uhr
Weiterbildungsseminare
Freitag, 11.09.2020
Die Anmeldung über ConfTool ist mit letztmaliger Verlängerung bis Donnerstag, 10.09.2020, 23:59 Uhr möglich!.
Wir sind uns sicher, Ihnen trotz oder gerade wegen der Umstellung ein interessantes und umfangreiches Programm anbieten zu können, und freuen uns darauf, Sie bei unserer ersten Online-Tagung im September begrüßen zu dürfen.
Noch ein Hinweis für unsere Mitglieder: Die DeGEval-Mitgliederversammlung wird in diesem Jahr ebenfalls online stattfinden. Aus organisatorischen Gründen werden wir sie aber terminlich von der Jahrestagung entkoppeln. Unsere Mitglieder werden wir rechtzeitig über die erforderlichen Details informieren.
23. Jahrestagung 2020 der DeGEval – Gesellschaft für Evaluation e.V.
vom 17. bis 18. September 2020 als erste Online-Tagung
„Evaluation kann nicht nicht kommunizieren“ könnte man in Abwandlung eines bekannten Axioms der Kommunikationstheorie feststellen. Schließlich ist gelingende Kommunikation eine unverzichtbare Voraussetzung in allen Phasen von Evaluationen. Sei es bei der Zweck- und Auftragsklärung, der Einbeziehung von Beteiligten und Betroffen, der Datenerhebung im Feld oder der Ergebnisvermittlung und Nutzbarmachung – bei all diesen und vielen weiteren Evaluationsaktivitäten ist das wechselseitige Verstehen ein elementarer Erfolgsfaktor. Da Kommunikation aber nicht immer gelingen muss, kommt es im Kontext von Evaluationen auch zu unterschiedlichen Deutungen oder zu Missverständnissen, z. B. von Ergebnissen. Auch damit muss umgegangen werden.
Einen hohen Stellenwert hat dabei die Sprache, mittels der in und über Evaluationen kommuniziert wird. Angesprochen sind damit einerseits Aspekte der sprachlichen Variabilität wie die Angemessenheit für unterschiedliche Adressatinnen und Adressaten oder nichttextuelle Mittel wie Visualisierungen. Anderseits wird hiermit die professionstheoretisch hoch relevante Frage der Fachsprache der Evaluation aufgeworfen.
Kommunikation ist vor diesem Hintergrund das zentrale Thema der 23. Jahrestagung der Gesellschaft für Evaluation: