AK in Gründung Methoden
In der Diskussion um die Rolle von Partizipation in der Evaluation deutet sich immer wieder eine Frontstellung an zwischen solchen Ansätzen, die die intensive Einbeziehung verschiedener Stakeholder-gruppen als unabdingbare Voraussetzung für das Verstehen der untersuchten sozialen Prozesse ansehen, einerseits, und solchen Positionen, die in diesem Zusammenhang vor einer Aufweichung wissenschaftlicher Standards und Gütekriterien warnen, andererseits.
In der Session sollen unterschiedliche Positionen hierzu zu Wort kommen, wobei die Frage diskutiert werden soll, inwieweit Partizipation tatsächlich methodisierbar sein kann und bis zu welchem Grad es möglich und sinnvoll ist, Partizipation selber als Methode zu betrachten bzw. Methoden der Partizipation systematisch zu entwickeln und als festen Teil von Evaluationsdesigns zu institutionalisieren.
Vorträge:
- Evolutive Evaluation – Evaluation im Schnittfeld partizipativer Programm- und Organisationsentwicklung : Prof. Dr. Wolfgang Beywl (Univation – Institut für Evaluation)
- »Partizipative Methoden – Who Counts Reality?« : Prof. Dr. Alexandra Caspari (University of Applied Sciences Frankfurt am Main, Fachbereich 4 Soziale Arbeit und Gesundheit)
- Partizipation und Triangulation – eine Herausforderung für alle Beteiligten : Birgit Senft Mag. Birgit Senft M.Eval.; Klinische und Gesundheitspsychologin, Master of Evaluation