19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
Bitte wählen Sie einen Raum oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Sitzungsübersicht |
Datum: Donnerstag, 22.09.2016 | ||||||
8:30 - 10:00 | Treffen der Arbeitskreise | |||||
10:00 - 10:30 | Pause | |||||
10:30 - 12:00 | Tagungseröffnung und Keynote Keynote von Professor Herbert Altrichter, Johannes Kepler Universität Linz: "Die Nutzung von Informationen aus Evaluationen im Mehrebenensystem Bildung". | |||||
12:00 - 13:30 | Mittagspause / Posterpräsentation | |||||
12:15 - 13:15 | Treffen des Nachwuchsnetzwerkes Leitung der Sitzung: Susanne Mäder, Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates Das Nachwuchsnetzwerk lädt ein zum gegenseitigen Kennenlernen, Netzwerken und Informationsaustausch. | |||||
13:30 - 15:00 | A1: Ohne Stakeholder keine Wirkung: Stakeholder-Management, Evaluation Policy und Deliberation als Strategien Leitung der Sitzung: Roman Noetzel Gastgeber: Arbeitskreis Wirtschaft in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||||
|
Damit Evaluierungen wirken: Evaluierung als Beitrag zur erkenntnisgestützten Entscheidungsfindung (neue Evaluierungspolicy der GIZ) Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Deutschland; jessica.schendzielorz@giz.de
Deliberation als Strategieprinzip für Evaluierungen in komplexen Akteurskonstellationen DEval; joerg.faust@deval.org
Stakeholder-Management im Spannungsfeld zwischen Nutzung, Qualität und Unabhängigkeit strategischer Evaluierungen Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval); lutz.meyer@deval.org, helge.roxin@deval.org Leitthema der Session ist das Spannungsfeld, das sich im Kontext unabhängiger Evaluierung zwischen Nützlichkeit, Nutzung, Qualität und Unabhängigkeit aufspannt. In dem Maße, in dem sich Evaluierung von der Ebene der Einzelintervention auf die Ebene strategischer Evaluierungen verlagert, potenziert sich dieses Spannungsfeld. In dieser Session sollen Herausforderungen und Lösungsansätze für das Stakeholder-Management in diesem Spannungsfeld am Beispiel komplexer strategischer Evaluierungen des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) vorgestellt und diskutiert werden. Im Rahmen eines ausführlicheren Inputs werden die Erfahrungen aus zwei jüngeren komplexen Evaluierungen des DEval von Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt. Der Input wird geleistet von den Teamleitern zweier strategischer Instrumentenevaluierungen des DEval: Der Evaluierung des Personalinstruments der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer (Helge Roxin) und der Evaluierung der Integration der Instrumente der Technischen Zusammenarbeit (TZ) im Zuge der Vorfeldreformen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (Lutz Meyer). Ziel der Session ist es, zu einem vertieften und geteilten Verständnis der besonderen Herausforderungen des Stakeholder-Managements im Rahmen strategischer Evaluierungen beizutragen und damit in Teilen einen Beitrag zur Auflösung des dargestellten Spannungsfeldes zwischen Nutzenorientierung und Unabhängigkeit von politikrelevanter Evaluierung zu leisten. Moderation: Dr. Stefan Leiderer
| |||||
13:30 - 15:00 | A2: Evaluation von Nachhaltigkeit: Ansätze, Methoden und Rahmenmodelle Leitung der Sitzung: Dr. Sonja Kind Gastgeber: Arbeitskreis Wirtschaft in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||||
|
Evaluation der Nachhaltigkeit von Förderprogrammen – Ein Analyserahmen FU Berlin, Deutschland; sebastian.niedlich@fu-berlin.de
Nachhaltige Wirkungen durch interne Evaluation in Non-Profit-Organisationen Stiftung Haus der kleinen Forscher; melanie.staats@haus-der-kleinen-forscher.de, kai.hagelhauer@haus-der-kleinen-forscher.de
Integration geographischer Daten in Wirkungsevaluierungen - Methode, Relevanz und Mittel zur Beurteilung der Nachhaltigkeit DEval - Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit, Deutschland; malte.lech@deval.org, lena.hohfeld@deval.org
| |||||
13:30 - 15:00 | A3: Nation oder Sektor: was prägt die Nutzung von Evaluation? Leitung der Sitzung: Dr. Wolfgang Meyer, CEval | |||||
|
Nation oder Sektor: was prägt die Nutzung von Evaluation? 1CEval, Deutschland; 2Universität Zürich, Schweiz; 3HTW Saar, Deutschland; 4Bundeskanzleramt, Österreich (angefragt); r.stockmann@ceval.de, thow@ipz.uzh.ch, dieter.filsinger@htwsaar.de Häufig werden Aussagen zur Nutzung, dem Einfluss der Wirkungen und der Nachhaltigkeit von Evaluation auf nationaler Ebene behandelt und ländervergleichend ausgewertet. Dies impliziert die Annahme, dass Evaluationskulturen primär im nationalen Kontext entwickelt und durch Entscheidungen auf dieser Ebene vergleichsweise homogen über die unterschiedlichen Politikfelder und Anwendungsbereiche hinweg geprägt werden. Diese Annahme ist jedoch problematisch: Evaluation ist in seinen zentralen Einsatzbereichenin unterschiedlich organisiert. Manchewie z.B. die Entwicklungszusammenarbeit sind stark von internationalen Konzepten geprägt und weisen deshalb über die Länder hinweg eine größere Ähnlichkeit auf. In anderen Anwendungsgebieten dominieren regionale Differenzierungen wie z.B. in der Schulevaluation. Hinzukommen Unterschiede in der Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure sowohl in die politische Gestaltung des Politikfelds als auch in die Durchführung von Evaluationen. So ist z.B. die Evaluation sozialer Dienstleistungen deutlich weniger stark staatliche dominiert als die beiden anderen hier erwähnten Gebiete. Gleichzeitig unterscheiden sich die politischen Systeme verschiedener Länder erheblich: während einige stark zentralistisch mit hierarchischen Durchgriffsmöglichkeiten ausgestaltet sind, zeichnen sich andere durch eine betont dezentrale Steuerungsstruktur aus, die Akteuren jenseits der nationalen Ebene Mitgestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Die deutschsprachigen Länder sind hier aufgrund signifikanter Unterschiede interessante Fallbeispiele. Dies spricht für eine systembezogene Betrachtungsweise, bei der nationale Besonderheiten in den Blick genommen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der Institutionalisierung herauszuarbeiten sind. In der Vortragssession werden folgende Fragen erörtert:
Geplant sind vier Kurzvorträge, in denen diese Fragen beantwortet und dann in der anschließenden Diskussion im Querschnittsvergleich betrachtet werden.
| |||||
13:30 - 15:00 | A4: Der Modulansatz zur Selbstevaluation von Schulentwicklungsprojekten (MSS) – Ursprüngliche Kernideen, Vernetzung mit Elinor Ostroms Self-Governance Ansatz und Vorteile der aktuellen MSS-Online-Version Leitung der Sitzung: Dr. Andreas Paschon Leitung der Sitzung: Prof. Dr. Franz Riffert Leitung der Sitzung: Martina Griesmayr | |||||
|
Der Modulansatz zur Selbstevaluation von Schulentwicklungsprojekten (MSS) – Ursprüngliche Kernideen, Vernetzung mit Elinor Ostroms Self-Governance Ansatz und Vorteile der aktuellen MSS-Online-Version Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Salzburg; Franz.Riffert@sbg.ac.at, Andreas.Paschon@sbg.ac.at, Daniela.Staritzbichler-Huemer2@sbg.ac.at, Martina.Griesmayr@stud.sbg.ac.at In dieser Session werden zunächst (von Andreas Paschon) die Kernideen des “Modulansatzes zur Selbstevaluation von Schulentwicklungsprojekten” (Paschon & Riffert 1997, Riffert & Paschon 2005), sowie ihre ursprüngliche Umsetzung in Form eines “paper & pencil”-Instruments, welches an mehreren verschiedenen Schultypen (AHS; BHS und Hauptschulen) in Österreich erfolgreich realisiert worden ist, dargestellt. Neben einer kurzen Darstellung der Fülle an Möglichkeiten, welche der MSS einer evidenzbasierten Schulentwicklung eröffnet – wie z.B. Berücksichtigung aller am Schulprozess beiteiligter Gruppen (LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern) und damit einhergehend eine multiperspektivische Betrachtung des Schulrealität, Sein-Sollen-Vergleiche (z.B. von Bildungsdzielen), ein LehrerInnenfeedback für den Unterreicht und der Erfassung von zentralen Variablen wie z. B. Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und Aggressionen –, werden aber auch die Nachteile dieser “paper & pencil”-Version des MSS herausgearbeitet: (1) die bislang schwache theoretische und empirische Absicherung dieses partizipativen und lokal-fokusierten Ansatzes; (2) die relative hohen Kosten, welche den Schulen durch die Dateneingabe entstehen und (3) die ebenfalls daduch verursachte zeitliche Verzögerung der Datenrückmeldung. Daran anknüpfend wird (von Franz Riffert) auf die bislang schwache theoretische und empirische Fundierung des MSS eingegangen; durch eine Vernetzung des MSS mit Elinor Ostroms Self-Governance-Ansatzes (Ostrom 1990, 2010) wird dieser Nachteil deutlich reduziert; es wird insbesondere gezeigt, dass der MSS die von Ostrom in jahrzehntelanger empirischer Forschung zur nachhaltigen lokalen Self-Governance entwickelten sogenannten Core Design Principles durch den MSS in ihrer Implementierung unterstützt werden; dadurch liegt einerseits eine weitere Anwendung dieser Prinzipien auf den Schulbereich vor und andererseits wird dadurch der MSS mit den theoretischen und empirischen Arbeiten von Ostrom vernetzt und damit sowohl theoretisch wie auch empirisch gestützt. Schließlich auf die aktuell in Entwicklung befindliche MSS-Onlineversion (von Daniela Straitzbichler & Martina Griesmayr) eingegangen, welche gegenüber der klassischen “paper & pencil”-Version einerseits die Kosten eines MSS-Einsatzes für die Schulen stark reduziert und andererseits die Datenrückmeldung erheblich beschleunigt.
| |||||
13:30 - 15:00 | A5: Wirksamkeit von QM und Evaluation in Hochschulen Leitung der Sitzung: Dr. Susan Harris-Hümmert, Universität Speyer Leitung der Sitzung: Dr. Lukas Mitterauer, Universität Wien Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung Leitung der Sitzung: Prof. Dr. Philipp Pohlenz Session des AK Hochschulen | |||||
|
Wirksamkeit von QM und Evaluation in Hochschulen 1Universität Wien Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung, Österreich; 2Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer; 3Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 4HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V.; 5Universität Potsdam; 6Helmut Schmidt Universität Hamburg; polte@his-he.de, moriansm@uni-potsdam.de, alexa.brase@uni-potsdam.de, reith@hsu-hh.de, seyfried@uni-potsdam.de Die Wirksamkeit oder Effektivität von Qualitätsmanagement und Evaluation im Bereich Hochschulen ist nach wie vor umstritten. Sie reicht von wirkungsvoll bis hin zu Entkopplungsvorwürfen und Beschreibungen von Modeerscheinungen. Dabei handelt es sich zumeist aber um Zuschreibungen, die selten mit empirischen Daten gestützt sind. In der Session wollen wir zwei Forschungsprojekte zur Wirksamkeit von Systemakkreditierung, Qualitätssicherung und –management vorstellen und diskutieren: Dorothee Polte untersucht die „Funktionen und Wirkungen der Systemakkreditierung für die Qualitätsentwicklung und Steuerung von Studium und Lehre in Hochschulen“. Angesichts der steigenden Zahl von systemakkreditierten Hochschulen stellt sich der Bedarf einer systematischen Betrachtung der Veränderungen, die durch die Systemakkreditierung und die hochschulinternen QS-Verfahren an Hochschulen bewirkt werden. Anhand von Dokumentenanalysen und 16 leitfadengestützten Interviews mit Verantwortlichen des Qualitätsmanagement wird den Fragen nachgegangen, welche Veränderungen sich aufgrund der Systemakkreditierung für die Qualitätsentwicklung und Steuerung von Studium und Lehre ergeben und was Erfolgs- und Hinderungsfaktoren für die Etablierung von Qualitätssicherungssystemen im Rahmen der Systemakkreditierung sind? Moritz Ansmann, Alexa Kristin Brase, Florian Reith und Markus Seyfried berichten in Ihrem Beitrag „Wirksamkeit von QM aus der Sicht ihrer Entwickler – ein diffuses „Wirkungsgefühl“!?“ die Ergebnisse aus einem WiQu-Projekt. Sie führten deutschlandweit 52 leitfadengestützte Interviews und eine bundesweite Befragung von QM-Verantwortlichen an Universitäten und Fachhochschulen durch. Der Beitrag stellt zunächst dar, welches Wirksamkeitsverständnis Qualitätsmanager und Qualitätsmanagerinnen haben. Anschließend wird ausgewertet, für wie wirksam QM im Allgemeinen gehalten wird und worin mögliche Ursachen von Wirksamkeit bestehen.
| |||||
13:30 - 15:00 | A6: Wieviel Feminismus braucht die Evaluation von Gleichstellungspolitiken bzw. –maßnahmen? Leitung der Sitzung: Dr. Angela Wroblewski, IHS Session des AK Gender Mainstreaming | |||||
|
Wieviel Feminismus braucht die Evaluation von Gleichstellungspolitiken bzw. –maßnahmen? 1IHS, Österreich; 2Impulse - Evaluation und Organisationsberatung; wroblews@ihs.ac.at, m.gutknecht-gmeiner@impulse.at Der Gender Mainstreaming Ansatz in der Evaluation verlangt, dass in allen Phasen der Evaluation und in allen Evaluationsschritten die Interessen, Bedürfnisse und Betroffenheiten von unterschiedlichen Gruppen von Frauen und Männern berücksichtigt werden. Feministische Ansätze der Evaluation legen darüber hinaus verstärkt das Augenmerk auf Geschlechterrollenstereotype, Machtunterschiede und unterschiedlichen Zugang zu Ressourcen und versuchen aufzuzeigen, welche Individuen und Gruppen in einem bestimmten Kontext besonders benachteiligt sind bzw. welche dominieren. Sie stellen die Frage danach, wer in einem bestimmten Kontext profitiert, wer Privilegien genießt und ob durch bestimmte Interventionen möglicherweise bestehende Ungleichheiten weiter verstärkt werden. Ziel feministischer Evaluation ist es nicht nur, Ungleichheiten und Ungerechtigkeit sichtbar zu machen sondern auch Wege aufzuzeigen, diese Zustände zu ändern. Im Rahmen der Session wird zunächst ein Überblick über feministische Evaluationsansätze, deren Hintergrund und Anknüpfungspunkte zu Gender Mainstreaming gegeben. Daran anschließend werden zwei kurze Inputs als Einstieg in die Diskussion gegeben. Dabei werden gegensätzliche Positionen vertreten, indem einerseits die Notwendigkeit einer stärkeren politischen Positionierung von Evaluation im Kontext von Gleichstellungspolitiken aufgezeigt wird und andererseits die Vorteile des vergleichsweise neutraleren Gender Mainstreaming Ansatzes betont werden. Ziel der Session ist es, ausgehend von der Einführung in die feministische Evaluation und den beiden Inputs eine breite Diskussion über die Relevanz feministischer Evaluationsansätze aus der Sicht der TeilnehmerInnen vor dem Hintergrund der jeweiligen Arbeitssituationen und Evaluationskontexte zu führen. Dabei stehen u.a. folgende Fragen im Vordergrund: Inwiefern wird durch die Wahl des Ansatzes das Evaluationsdesign beeinflusst? Ergeben sich mit der Wahl des Ansatzes spezifische Anforderungen im Hinblick auf Transfer, Nutzen und Nutzung von Evaluationsergebnissen? Beteiligte AkteurInnen Dr.in Maria Gutknecht-Gmeiner, Impulse Evaluation und Organisationsberatung, Wien: Kurze Einführung in die feministische Evaluation Dr.in Birgit Buchinger, Solution Sozialforschung & Entwicklung, Salzburg: Input für die Diskussion Dr.in Irene Pimminger, defacto Sozialwissenschaftliche Forschung & Beratung, Schlierbach/Berlin (angefragt): Input für die Diskussion Dr.in Angela Wroblewski, Institut für höhere Studien, Wien: Moderation
| |||||
15:00 - 15:45 | Pause | |||||
15:45 - 17:15 | B1: Salzburg, Berlin, Südtirol: Evaluation und Evaluationswirkungen in drei Schulsystemen Leitung der Sitzung: Michael Frais Leitung der Sitzung: Dr. Monika Renz Gastgeber: Arbeitskreis Schulen in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||||
|
Evaluation an den deutschsprachigen Schulen Südtirols Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Deutsches Bildungsressort, Evaluationsstelle der deutschsprachigen Schule; ursula.pulyer@provinz.bz.it
Interne Evaluation und Qualitätsentwicklung zwischen bildungspolitischen Vorgaben und individueller Entwicklung von Einzelschulen – Befunde aus einem Berliner Modellversuch Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland; jana.rueckmann@hu-berlin.de
Auswirkungen soziologischer, personenspezfischer und unterrichtsbezogener Merkmale auf die Lesekompetenz im Unterrichtsfach Deutsch in der sechsten bis achten Klassenstufe. Eine Evaluationsstudie in einer Neuen Mittelschule im Bundesland Salzburg. Paris Lodron Universität Salzburg, Österreich; ulrike.greiner@sbg.ac.at
| |||||
15:45 - 17:15 | B2: Verarbeitung und Nutzen von Evaluationen: Studien aus der Forschung über Evaluation Leitung der Sitzung: Prof. Dr. Thomas Widmer | |||||
|
Evaluation im Bildungssystem der Schweiz: Eine empirische Bestandsaufnahme und kritische Einordnung. Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB IFFP IUFFP, Schweiz; bjoern.neuhaus@ehb-schweiz.ch
Was passiert nach der externen Evaluation? Schulische Verarbeitungsmuster im Vergleich Pädagogische Hochschule FHNW; carsten.quesel@fhnw.ch
Gegenüberstellung des Erkenntnisgewinns und Nutzens evaluativer und analytisch-deskriptiver Forschungszugänge im Bereich der sozialwissenschaftlichen Qualitätsforschung Universität Luxemburg; sandra.biewers@uni.lu
| |||||
15:45 - 17:15 | B3: Systemische Ansätze in Evaluationen im Bereich Kultur und Kulturpolitik Leitung der Sitzung: Tülin Engin-Stock Session des AK Kultur und Kulturpolitik | |||||
|
Systemische Ansätze in Evaluationen im Bereich Kultur und Kulturpolitik 1Centrum für Evaluation - CEval, Uni des Saarlandes, Deutschland; 2uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation GmbH, Deutschland; 3Goethe-Institut e.V., Deutschland; 4freie Wissenschaftlerin, Evaluatorin, Mediatorin, Coach, Deutschland; tina.lierheimer@goethe.de, kontakt@cleuvers-forschung-evaluation.de Systemische Ansätze erfahren nicht nur in den Bereichen der Organisationsberatung und Im ersten Beitrag von Tina Lierheimer werden zunächst einige systemische Merkmale von Kultur und Kulturpolitik vorgestellt, d.h. das Zusammenspiel von verschiedenen Akteuren und Kontextfaktoren kurz erläutert. Auf dieser Basis werden Ansprüche und Erwartungen an und in Evaluationen aus den verschiedenen Perspektiven, exemplarisch auch seitens des Goethe-Instituts, verdeutlicht. Anschließend beleuchtet Birgitt A. Cleuvers aus Sicht einer Evaluatorin verschiedene Aspekte einer systemischen Herangehensweise an eine Evaluation von Programmen und Projekten in Kultur und Kulturpolitik. Die systemisch orientierten Ansätze werden am Beispiel ausgewählter Erhebungen während der Prozessevaluation des Projekts „Identity.move!“ des Warschauer Goethe-Instituts veranschaulicht und bewertet. den Vortrgen schließt sich eine moderierte Diskussion zu Möglichkeiten, Grenzen und dem Mehrwert des Einsatzes systemischer Ansätze und Interventionen, Methodenauswahl und Partizipation sowie Zweck- und Zielorientierung zwischen prozessorientierter, kreativer Offenheit und Produktionsorientierung in der Kultur an. Vorträge:
| |||||
15:45 - 17:15 | B4: Nachhaltige Evaluation – Evaluation von Nachhaltigkeit: Herausforderungen für Politik und Verwaltung Leitung der Sitzung: Axel Piesker Leitung der Sitzung: Prof. Dr. Stephan Grohs Session des AK Verwaltung | |||||
|
Nachhaltige Evaluation – Evaluation von Nachhaltigkeit: Herausforderungen für Politik und Verwaltung 1Institut für Gesetzesfolgenabschätzung und Evaluation; 2Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften; 3Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; piesker@ingfa-speyer.de, grohs@uni-speyer.de Die Erfassung und Bewertung langfristiger Folgen stellt Politik und Verwaltung nicht erst seit der Berücksichtigung des Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung in politischen Entscheidungsprozessen vor große Herausforderungen. In allen Politikfeldern und auf allen Verwaltungsebenen sind Politik und Verwaltung angehalten, ihre Entscheidungen an den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung zu orientieren. Seit der Verabschiedung der Agenda 21 in Rio im Jahr 1992 sind in Deutschland einige Anstrengungen unternommen worden, politisches Handeln an den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung auszurichten. So wurde auf Bundesebene u.a. eine Nationale Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet, ein Rat für nachhaltige Entwicklung eingerichtet und das Instrument der Nachhaltigkeitsprüfung eingeführt. Im Zusammenhang mit der Überprüfung der Auswirkungen politischer Maßnahmen auf die nachhaltige Entwicklung ergeben sich jedoch eine Reihe wichtiger Fragen: - Welche Instrumente stehen zur Verfügung, um die langfristigen Auswirkungen politischer Maßnahmen zu erfassen? - Wie ist das Verhältnis von Nachhaltigkeitsprüfungen/Nachhaltigkeits-Checks zu Evaluationen? - Wie werden die mit Hilfe dieser Instrumente gewonnenen Ergebnisse in politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt? - Wie werden Zielkonflikte zwischen einzelnen Handlungsfeldern aufgelöst? - Welche Institutionellen Voraussetzungen müssen gegeben sein, um langfristige Auswirkungen adäquat berücksichtigen zu können? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die diesjährige Session des AK Verwaltung. Vorträge:
| |||||
15:45 - 17:15 | B5: Meet the authors Leitung der Sitzung: Susanne Mäder, Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates Leitung der Sitzung: Bernhard Minke, FOM Hochschule für Oekonomie & Management Session des Nachwuchsnetzwerkes | |||||
|
Meet the authors 1Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates, Deutschland; 2Simdustry - S(t)imulate your Business Schnellerstraße 94 D-12439 Berlin; 3FOM Hochschule Leimkugelstr. 6 D-45141 Essen; 4Universität des Saarlandes Centrum für Evaluation; 5Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung; 6Maxqda; 7freiberufliche Evaluatorin; lars.balzer@ehb-schweiz.ch, raediker@maxqda.de, w.meyer@ceval.de, katharina.klockgether@univation.org, sgiel@zedat.fu-berlin.de Das Format soll Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Nachwuchsevaluatorinnen und –evaluatoren einen Überblick über zentrale Veröffentlichungen im Bereich Evaluationspraxis und Evaluationsforschung geben und einen inhaltlichen Austausch mit Autorinnen und Autoren ermöglichen. Zu diesem Zweck werden ausgewählte Autorinnen und Autoren zu der Veranstaltung eingeladen, zunächst im Plenum ihre Publikation vorstellen und dann an separaten Tischen zum Gespräch bitten. Die Gespräche sollen für den Nachwuchs die Möglichkeit bieten, sich mit erfahrenen Evaluatorinnen und Evaluatoren zu eigenen Themen, Fragen und Herausforderungen auszutauschen. In diesem Rahmen sollen auch Fragen im Zusammenhang mit dem Tagungsthema (Nutzung, Einfluss, Wirkung und Nachhaltigkeit von Evaluation) ausgehend von den Bedürfnissen des Nachwuchses diskutiert werden. Folgende Autorinnen und Autoren stellen ihre Bücher vor und stehen für ein anschließendes Gespräch zur Verfügung:
| |||||
15:45 - 17:15 | B6: Messe Wirkungen und rede darüber – von Messung und Visualisierung im Bereich der Sustainable Development Goals Leitung der Sitzung: Susanne von Jan, Hanns-Seidel-Stiftung Leitung der Sitzung: Jens Koy Session des AK Entwicklungspolitik | |||||
|
Messe Wirkungen und rede darüber – von Messung und Visualisierung im Bereich der Sustainable Development Goals 1Hanns-Seidel-Stiftung; 2Freier Gutachter; 3GIZ; 4Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.; judith.mueller-gerold@giz.de, claudia.schwegmann@okfn.org, johanna.zumfelde@okfn.de Die Jahrestagung 2016 der DeGEval widmet sich zum einen dem Thema „Nachhaltigkeit“. Hier wird unter anderem die Frage gestellt, wie sich bestimmen lässt, ob die SDG erreicht werden und ob die verfügbaren Monitoring- und Evaluationssysteme hierfür bereits geeignet sind. Zum anderen wird im Call for Proposals das Thema der „Nutzung von Evaluation“ angesprochen. Damit Evaluationsergebnisse jedoch genutzt werden können, müssen diese vorerst bekannt gemacht und rezipiert werden – im Zusammenhang mit den SDG auch durch die allgemeine Öffentlichkeit. Beide Themen sollen in der Session des AK Entwicklungspolitik anhand von zwei Vorträgen diskutiert werden. Der erste Vortrag durch Dr. Judith Müller-Gerold widmet sich der Frage, wie die GIZ ihren Beitrag zur Erreichung der SDGs messen kann. Um hier jedoch Aussagen treffen zu können, die über die Wirkung einzelner Projekte hinausgehen und sich also auf projekt- und länderübergreifende Wirkungen beziehen, müssen die Daten der GIZ auf geeignete Weise erhoben und aggregiert werden. Die GIZ nutzt dazu Aggregationsindikatoren, deren Verwendung vorgestellt und diskutiert wird. Zudem steht im Fokus, wie diese Wirkungsnachweise verständlich aufbereitet und kommuniziert werden, um diese einen breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der zweite Vortrag bezieht sich darauf, wie die Erreichung der SDGs in Deutschland gemonitort werden kann. Dazu wird in einem Vortrag von Claudia Schwegmann oder ihrer Kollegin Johanna zum Felde von der Open Knowledge Foundation Deutschland dargestellt, wie 2030-watch die Umsetzung der SDG in Deutschland überwacht. Hierbei werden u.a. die herangezogenen Indikatoren und die verfügbaren Daten diskutiert. Darüber hinaus visualisiert 2030-watch den Umsetzungstand der Ziele und versucht durch anschauliche Darstellung die interessierte Öffentlichkeit zu erreichen. In der anschließenden Diskussion werden u.a. die jeweils genutzten (Aggregations-)Indikatoren und Vorgehensweisen diskutiert. Zudem wird über Möglichkeiten gesprochen, wie relevante Ergebnisse aufbereitet werden können und welche Rolle dies für eine informierte und aufgeklärte Öffentlichkeit spielt.
| |||||
17:15 - 17:30 | Pause | |||||
17:30 - 18:30 | C1: Evaluation und Datenerhebungen bei besonderen Zielgruppen Leitung der Sitzung: Dr. Angela Wroblewski, IHS Gastgeber: Arbeitskreis Gender Mainstreaming in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||||
|
Barrieren begreifen: Die Evaluierung des BMZ-Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Praxisbeispiel einer menschenrechts-basierten Evaluierung Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit, Deutschland; Lena.Ahrens@DEval.org
Grundschulkinder richtig befragen und testen – ein schwieriges Unterfangen? Zur Anwendung quantitativer Methoden bei sechs- bis zehnjährigen Kindern am Beispiel einer Evaluationsstudie aus dem Gesundheitsbereich Universität Osnabrück, Deutschland; sdrexler@uni-osnabrueck.de
| |||||
17:30 - 18:30 | C2: Evaluation ans Ruder! Verbesserte Steuerung durch Evaluation? Leitung der Sitzung: Dr. Susan Harris-Hümmert, Universität Speyer | |||||
|
Die Evaluation kommunaler Präventionsprojekte im Kontext sozialpolitischer Steuerung con_sens, Deutschland; wiemer@consens-info.de, kloeppner@consens-info.de
Institutionalisierte Evaluation eines Sozial- und Arbeitsmarktgesetzes am Beispiel des SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; peter.kupka@iab.de
| |||||
17:30 - 18:30 | C3: Indikatoren und Indikatorensysteme: Unterstützung für die Nutzbarkeit von Evaluationen? Leitung der Sitzung: Simone Stolz, pro mente: kinder jugend familie GmbH | |||||
|
WIFAS - Ein Modell zur Abschätzung sozialer Wirkungen missionsorientierter Forschungsförderprogramme am Beispiel der Personen- und Gütermobilität KMU Forschung Austria, Österreich; p.kaufmann@kmuforschung.ac.at
Endlich vergleichen! Kernindikatoren als Weg einer besseren Nutzbarkeit von Evaluationen durch Auftraggebende 1VDI/VDE-IT; 2Evaluation und Beratung; jan.wessels@vdivde-it.de, sonja.kind@vdivde-it.de, info@kerlen.de
| |||||
17:30 - 18:30 | C4: Online-Erhebungen in der Evaluation: Anwendungen und Trends Leitung der Sitzung: Dr. Stefan Meyer, Kovalis Arbeitskreis Strukturpolitik in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||||
|
Präventionserhebung 2015 Bayern – Herausforderungen und Policypotenzial 1Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Oberschleißheim, Deutschland; 2IGES Institut GmbH, Berlin, Deutschland; veronika.reisig@lgl.bayern.de
Nutzen, Wirkung und Nachhaltigkeit von Real-Time Online-Evaluation und Prozessteuerung Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich; guenter.schiepek@ccsys.de
| |||||
17:30 - 18:30 | C5: Wirken bessere Evaluationen besser? Zum Zusammenhang von Evaluationsqualität und Nutzung Leitung der Sitzung: Dr. Maria Gutknecht-Gmeiner, IMPULSE - Evaluation und Organisationsberatung | |||||
|
Nutzung von Projektevaluierungen: Ergebnisse einer Meta-Evaluierung auf Basis der DeGEval Standards 1Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH; 2Syspons GmbH; vera.hundt@giz.de, isabelle.freimann@syspons.com
Does evaluation quality enhance evaluation use? Universität Zürich, Schweiz; kfrey@ipz.uzh.ch
| |||||
17:30 - 18:30 | C6: Blitzvorträge Leitung der Sitzung: Dr. Dörte Schott, Freie Evaluatorin Gastgeber: Arbeitskreis Professionalisierung in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||||
|
Evaluation zwischen Programmoptimierung und Theoriekonstruktion am Beispiel einer hochschulischen Weiterqualifizierung LMU München, Deutschland; vonwerthern@profil.lmu.de
Möglichkeit der Ausweitung projektorientierter Wirkungsanalysen durch den Einsatz einer quantitativ-analytischen Methode KMU Forschung Austria; l.wolf@kmuforschung.ac.at
Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Implementierung komplexer Interventionen in Versorgungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens durch Evaluation Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR); kira.hower@uk-koeln.de
Measuring curricular structures: Evaluation of a pediatric course in undergraduate medical education: monitoring curricular changes over a period of eight years 1Pediatric Clinic, University of Würzburg; 2Chair of Medical Teaching and Medical Education Research, University of Würzburg; Peter_M2@ukw.de
Zücken Sie ihr Smartphone, die Lehrevaluation steht an Justus-Liebig-Universität Giessen, Deutschland; marcus.raser@psychol.uni-giessen.de
| |||||
18:30 - 23:00 | Stadtführung durch Salzburg und anschließend gemeisames Abendessen | |||||