19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht |
Session | |
B6: Messe Wirkungen und rede darüber – von Messung und Visualisierung im Bereich der Sustainable Development Goals
Session des AK Entwicklungspolitik | |
Zusammenfassung der Sitzung | |
Die Jahrestagung 2016 der DeGEval widmet sich zum einen dem Thema „Nachhaltigkeit“. Hier wird unter anderem die Frage gestellt, wie sich bestimmen lässt, ob die SDG erreicht werden und ob die verfügbaren Monitoring- und Evaluationssysteme hierfür bereits geeignet sind. Zum anderen wird im Call for Proposals das Thema der „Nutzung von Evaluation“ angesprochen. Damit Evaluationsergebnisse jedoch genutzt werden können, müssen diese vorerst bekannt gemacht und rezipiert werden – im Zusammenhang mit den SDG auch durch die allgemeine Öffentlichkeit. Beide Themen sollen in der Session des AK Entwicklungspolitik anhand von zwei Vorträgen diskutiert werden. Der erste Vortrag durch Dr. Judith Müller-Gerold widmet sich der Frage, wie die GIZ ihren Beitrag zur Erreichung der SDGs messen kann. Um hier jedoch Aussagen treffen zu können, die über die Wirkung einzelner Projekte hinausgehen und sich also auf projekt- und länderübergreifende Wirkungen beziehen, müssen die Daten der GIZ auf geeignete Weise erhoben und aggregiert werden. Die GIZ nutzt dazu Aggregationsindikatoren, deren Verwendung vorgestellt und diskutiert wird. Zudem steht im Fokus, wie diese Wirkungsnachweise verständlich aufbereitet und kommuniziert werden, um diese einen breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der zweite Vortrag bezieht sich darauf, wie die Erreichung der SDGs in Deutschland gemonitort werden kann. Dazu wird in einem Vortrag von Claudia Schwegmann oder ihrer Kollegin Johanna zum Felde von der Open Knowledge Foundation Deutschland dargestellt, wie 2030-watch die Umsetzung der SDG in Deutschland überwacht. Hierbei werden u.a. die herangezogenen Indikatoren und die verfügbaren Daten diskutiert. Darüber hinaus visualisiert 2030-watch den Umsetzungstand der Ziele und versucht durch anschauliche Darstellung die interessierte Öffentlichkeit zu erreichen. In der anschließenden Diskussion werden u.a. die jeweils genutzten (Aggregations-)Indikatoren und Vorgehensweisen diskutiert. Zudem wird über Möglichkeiten gesprochen, wie relevante Ergebnisse aufbereitet werden können und welche Rolle dies für eine informierte und aufgeklärte Öffentlichkeit spielt. | |
Präsentationen | |
Messe Wirkungen und rede darüber – von Messung und Visualisierung im Bereich der Sustainable Development Goals 1Hanns-Seidel-Stiftung; 2Freier Gutachter; 3GIZ; 4Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.; judith.mueller-gerold@giz.de, claudia.schwegmann@okfn.org, johanna.zumfelde@okfn.de Die Jahrestagung 2016 der DeGEval widmet sich zum einen dem Thema „Nachhaltigkeit“. Hier wird unter anderem die Frage gestellt, wie sich bestimmen lässt, ob die SDG erreicht werden und ob die verfügbaren Monitoring- und Evaluationssysteme hierfür bereits geeignet sind. Zum anderen wird im Call for Proposals das Thema der „Nutzung von Evaluation“ angesprochen. Damit Evaluationsergebnisse jedoch genutzt werden können, müssen diese vorerst bekannt gemacht und rezipiert werden – im Zusammenhang mit den SDG auch durch die allgemeine Öffentlichkeit. Beide Themen sollen in der Session des AK Entwicklungspolitik anhand von zwei Vorträgen diskutiert werden. Der erste Vortrag durch Dr. Judith Müller-Gerold widmet sich der Frage, wie die GIZ ihren Beitrag zur Erreichung der SDGs messen kann. Um hier jedoch Aussagen treffen zu können, die über die Wirkung einzelner Projekte hinausgehen und sich also auf projekt- und länderübergreifende Wirkungen beziehen, müssen die Daten der GIZ auf geeignete Weise erhoben und aggregiert werden. Die GIZ nutzt dazu Aggregationsindikatoren, deren Verwendung vorgestellt und diskutiert wird. Zudem steht im Fokus, wie diese Wirkungsnachweise verständlich aufbereitet und kommuniziert werden, um diese einen breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der zweite Vortrag bezieht sich darauf, wie die Erreichung der SDGs in Deutschland gemonitort werden kann. Dazu wird in einem Vortrag von Claudia Schwegmann oder ihrer Kollegin Johanna zum Felde von der Open Knowledge Foundation Deutschland dargestellt, wie 2030-watch die Umsetzung der SDG in Deutschland überwacht. Hierbei werden u.a. die herangezogenen Indikatoren und die verfügbaren Daten diskutiert. Darüber hinaus visualisiert 2030-watch den Umsetzungstand der Ziele und versucht durch anschauliche Darstellung die interessierte Öffentlichkeit zu erreichen. In der anschließenden Diskussion werden u.a. die jeweils genutzten (Aggregations-)Indikatoren und Vorgehensweisen diskutiert. Zudem wird über Möglichkeiten gesprochen, wie relevante Ergebnisse aufbereitet werden können und welche Rolle dies für eine informierte und aufgeklärte Öffentlichkeit spielt.
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