Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
Bitte wählen Sie einen Raum oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
Sitzungsübersicht
Session
B3: Systemische Ansätze in Evaluationen im Bereich Kultur und Kulturpolitik 
Zeit:
Donnerstag, 22.09.2016:
15:45 - 17:15

Leitung der Sitzung: Tülin Engin-Stock

Session des AK Kultur und Kulturpolitik


Zusammenfassung der Sitzung

Systemische Ansätze erfahren nicht nur in den Bereichen der Organisationsberatung und
-entwicklung und im Coaching einen Boom, sondern sind auch bei Evaluationen zunehmend gefragt. Der besondere Wert dieser Ansätze besteht darin, Evaluationen direkt mit Entwicklungsprozessen in Organisationen oder Projektteams zu verbinden, indem Strukturen von Systemen, Beziehungen und Wechselwirkungen sichtbar, ansprechbar und damit gemeinsam bearbeitbar werden. In verschiedenen Arbeitskreisen der DeGEval wird dieses Thema schon seit längerem diskutiert und bearbeitet. Im Rahmen der Session steht nun die Weiterentwicklung und Anwendung solcher Ansätze in Programmen und Projekten der Kultur und Kulturpolitik im Mittelpunkt.

Im ersten Beitrag von Tina Lierheimer werden zunächst einige systemische Merkmale von Kultur und Kulturpolitik vorgestellt, d.h. das Zusammenspiel von verschiedenen Akteuren und Kontextfaktoren kurz erläutert. Auf dieser Basis werden Ansprüche und Erwartungen an und in Evaluationen aus den verschiedenen Perspektiven, exemplarisch auch seitens des Goethe-Instituts, verdeutlicht.

Anschließend beleuchtet Birgitt A. Cleuvers aus Sicht einer Evaluatorin verschiedene Aspekte einer systemischen Herangehensweise an eine Evaluation von Programmen und Projekten in Kultur und Kulturpolitik. Die systemisch orientierten Ansätze werden am Beispiel ausgewählter Erhebungen während der Prozessevaluation des Projekts „Identity.move!“ des Warschauer Goethe-Instituts veranschaulicht und bewertet.

den Vortrgen schließt sich eine moderierte Diskussion zu Möglichkeiten, Grenzen und dem Mehrwert des Einsatzes systemischer Ansätze und Interventionen, Methodenauswahl und Partizipation sowie Zweck- und Zielorientierung zwischen prozessorientierter, kreativer Offenheit und Produktionsorientierung in der Kultur an.

Vorträge:

  • Systemische Grundlagen in Kultur und Kulturpolitik – Ansätze für Evaluation: Tina Lierheimer (Referentin für Strategie und Evaluation am Goethe-Institut München)
  • Eckpunkte systemischer Ansätze in Evaluationen – Beispiele in der Prozessevaluation „Identity.Move!: Birgitt A. Cleuvers (freie Wissenschaftlerin, Evaluatorin, Mediatorin, Coach)
  • Moderation: Tülin Engin-Stock, Sprecherin des AK Kultur- und Kulturpolitik (uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation GmbH)


Präsentationen

Systemische Ansätze in Evaluationen im Bereich Kultur und Kulturpolitik

Vera Hennefeld1, Tülin Engin-Stock2, Tina Lierheimer3, Birgitt A. Cleuvers4

1Centrum für Evaluation - CEval, Uni des Saarlandes, Deutschland; 2uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation GmbH, Deutschland; 3Goethe-Institut e.V., Deutschland; 4freie Wissenschaftlerin, Evaluatorin, Mediatorin, Coach, Deutschland; tina.lierheimer@goethe.de, kontakt@cleuvers-forschung-evaluation.de

Systemische Ansätze erfahren nicht nur in den Bereichen der Organisationsberatung und
-entwicklung und im Coaching einen Boom, sondern sind auch bei Evaluationen zunehmend gefragt. Der besondere Wert dieser Ansätze besteht darin, Evaluationen direkt mit Entwicklungsprozessen in Organisationen oder Projektteams zu verbinden, indem Strukturen von Systemen, Beziehungen und Wechselwirkungen sichtbar, ansprechbar und damit gemeinsam bearbeitbar werden. In verschiedenen Arbeitskreisen der DeGEval wird dieses Thema schon seit längerem diskutiert und bearbeitet. Im Rahmen der Session steht nun die Weiterentwicklung und Anwendung solcher Ansätze in Programmen und Projekten der Kultur und Kulturpolitik im Mittelpunkt.

Im ersten Beitrag von Tina Lierheimer werden zunächst einige systemische Merkmale von Kultur und Kulturpolitik vorgestellt, d.h. das Zusammenspiel von verschiedenen Akteuren und Kontextfaktoren kurz erläutert. Auf dieser Basis werden Ansprüche und Erwartungen an und in Evaluationen aus den verschiedenen Perspektiven, exemplarisch auch seitens des Goethe-Instituts, verdeutlicht.

Anschließend beleuchtet Birgitt A. Cleuvers aus Sicht einer Evaluatorin verschiedene Aspekte einer systemischen Herangehensweise an eine Evaluation von Programmen und Projekten in Kultur und Kulturpolitik. Die systemisch orientierten Ansätze werden am Beispiel ausgewählter Erhebungen während der Prozessevaluation des Projekts „Identity.move!“ des Warschauer Goethe-Instituts veranschaulicht und bewertet.

den Vortrgen schließt sich eine moderierte Diskussion zu Möglichkeiten, Grenzen und dem Mehrwert des Einsatzes systemischer Ansätze und Interventionen, Methodenauswahl und Partizipation sowie Zweck- und Zielorientierung zwischen prozessorientierter, kreativer Offenheit und Produktionsorientierung in der Kultur an.

Vorträge:

  • Systemische Grundlagen in Kultur und Kulturpolitik – Ansätze für Evaluation: Tina Lierheimer (Referentin für Strategie und Evaluation am Goethe-Institut München)
  • Eckpunkte systemischer Ansätze in Evaluationen – Beispiele in der Prozessevaluation „Identity.Move!: Birgitt A. Cleuvers (freie Wissenschaftlerin, Evaluatorin, Mediatorin, Coach)
  • Moderation: Tülin Engin-Stock, Sprecherin des AK Kultur- und Kulturpolitik (uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation GmbH)

Hennefeld-Systemische Ansätze in Evaluationen im Bereich Kultur-131Session.docx