19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht |
Session | |||
A1: Ohne Stakeholder keine Wirkung: Stakeholder-Management, Evaluation Policy und Deliberation als Strategien
Gastgeber: Arbeitskreis Wirtschaft in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.) | |||
Zusammenfassung der Sitzung | |||
„Ohne Beteiligung, keine Verbindlichkeit“, ist der Kern von Veränderungsprozessen in Gesellschaft, Politik und Organisationen. Übertragen auf Evaluationsmethoden in komplexen Zusammenhängen stellt sich die Frage nach der konkreten Umsetzung in Multi-Akteurs-Konstellationen auf den verschiedenen Ebenen von Politiken, Programmen und Instrumenten. Gemeinsam mit Experten aus der Entwicklungszusammenarbeit sollen anhand von Praxisbeispielen die Faktoren und Methoden erfolgreicher Einbindung von Nutzern, Anwendern und politischer Akteuren diskutiert werden. Elemente der Impulsvorträge werden im Anschluss im Rahmen einer moderierten Diskussion ergänzt und diskutiert.
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Präsentationen | |||
Damit Evaluierungen wirken: Evaluierung als Beitrag zur erkenntnisgestützten Entscheidungsfindung (neue Evaluierungspolicy der GIZ) Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Deutschland; jessica.schendzielorz@giz.de
Deliberation als Strategieprinzip für Evaluierungen in komplexen Akteurskonstellationen DEval; joerg.faust@deval.org
Stakeholder-Management im Spannungsfeld zwischen Nutzung, Qualität und Unabhängigkeit strategischer Evaluierungen Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval); lutz.meyer@deval.org, helge.roxin@deval.org Leitthema der Session ist das Spannungsfeld, das sich im Kontext unabhängiger Evaluierung zwischen Nützlichkeit, Nutzung, Qualität und Unabhängigkeit aufspannt. In dem Maße, in dem sich Evaluierung von der Ebene der Einzelintervention auf die Ebene strategischer Evaluierungen verlagert, potenziert sich dieses Spannungsfeld. In dieser Session sollen Herausforderungen und Lösungsansätze für das Stakeholder-Management in diesem Spannungsfeld am Beispiel komplexer strategischer Evaluierungen des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) vorgestellt und diskutiert werden. Im Rahmen eines ausführlicheren Inputs werden die Erfahrungen aus zwei jüngeren komplexen Evaluierungen des DEval von Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt. Der Input wird geleistet von den Teamleitern zweier strategischer Instrumentenevaluierungen des DEval: Der Evaluierung des Personalinstruments der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer (Helge Roxin) und der Evaluierung der Integration der Instrumente der Technischen Zusammenarbeit (TZ) im Zuge der Vorfeldreformen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (Lutz Meyer). Ziel der Session ist es, zu einem vertieften und geteilten Verständnis der besonderen Herausforderungen des Stakeholder-Managements im Rahmen strategischer Evaluierungen beizutragen und damit in Teilen einen Beitrag zur Auflösung des dargestellten Spannungsfeldes zwischen Nutzenorientierung und Unabhängigkeit von politikrelevanter Evaluierung zu leisten. Moderation: Dr. Stefan Leiderer
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