Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Session
A2: Evaluation von Nachhaltigkeit: Ansätze, Methoden und Rahmenmodelle
Zeit:
Donnerstag, 22.09.2016:
13:30 - 15:00

Leitung der Sitzung: Dr. Sonja Kind

Gastgeber: Arbeitskreis Wirtschaft in der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.)


Zusammenfassung der Sitzung

Nachhaltigkeit zielt darauf, Ressourcen so einzusetzen, dass die Stabilität und Regenerationsfähigkeit von Systemen erhalten bleibt. Neben dem ökologischen Anspruch umfasst Nachhaltigkeit noch zahlreiche weitere Aspekte und Konzepte. So geht es auch darum, dass einmal in Gang gesetzte Aktivitäten dauerhaft bestehen und nachwirken. In dieser Session stellen die Vortragenden vor, wie die Nachhaltigkeit von politischen Interventionen durch Evaluationen gemessen werden kann und inwieweit Evaluationen selbst in Organisationen zu nachhaltigen Entwicklungen beitragen können.

  • Sebastian Niedlich von der Freien Universität Berlin stellt einen Analyserahmen für die Evaluation der Nachhaltigkeit von Förderprogrammen vor. Im Vortrag geht es zunächst um einen Überblick zu Konzepten und eine Begriffsbestimmung von Nachhaltigkeit. Darüber hinaus wird u. a. vorgeschlagen Programmfortführung und Programmwirkung stärker zu trennen, auch sollte der Wirkungsbegriff erweitert werden.
  • Dr. Lena Hohfeld, Dr. Malte Lech und Dr. Gerald Leppert zeigen an einem Beispiel aus der Entwicklungszusammenarbeit, wie geographische Daten in Wirkungsevaluierungen integriert werden. Geographische Informationen spielen eine wichtige Rolle z. B. bei Programmen der Biodiversität, Landnutzung oder Infrastruktur. Auch bei epidemiologischen Interventionen oder Programmen zu einem verbesserten Gesundheitszugang sind geographische Dimensionen bedeutsam. Im Beitrag wird erläutert, welche Relevanz die Berücksichtigung geographischer Daten für den Nachweis der nachhaltigen Wirkung von Programmen und auch deren Implementierung hat.
  • Melanie Staats und Kai Hagelauer beschäftigen sich in ihrem Vortrag mit der nachhaltigen Wirkung durch interne Evalutionen in non-profit Organisationen. An einem Beispiel der internen Evaluation des Bildungsprogramms der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ wird erörtert, wie Nachhaltigkeit operationalisiert werden kann, welche Methoden bei der Evaluation zum Einsatz kamen und welcher (nachhaltige) Nutzen durch die Evaluation für die Organisation entsteht.

Schlagwörter:

Operationalisierung von Nachhaltigkeit, Wirkungsevaluation, neuartige Evaluations- und Monitoringansätze


Präsentationen

Evaluation der Nachhaltigkeit von Förderprogrammen – Ein Analyserahmen

Sebastian Niedlich

FU Berlin, Deutschland; sebastian.niedlich@fu-berlin.de

Niedlich-Evaluation der Nachhaltigkeit von Förderprogrammen – Ein Analyserahmen-149Einzel.pdf

Nachhaltige Wirkungen durch interne Evaluation in Non-Profit-Organisationen

Melanie Staats, Kai Hagelhauer

Stiftung Haus der kleinen Forscher; melanie.staats@haus-der-kleinen-forscher.de, kai.hagelhauer@haus-der-kleinen-forscher.de

Staats-Nachhaltige Wirkungen durch interne Evaluation in Non-Profit-Organisationen-152Einzel.docx

Integration geographischer Daten in Wirkungsevaluierungen - Methode, Relevanz und Mittel zur Beurteilung der Nachhaltigkeit

Malte Lech, Lena Hohfeld, Gerald Leppert

DEval - Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit, Deutschland; malte.lech@deval.org, lena.hohfeld@deval.org

Lech-Integration geographischer Daten in Wirkungsevaluierungen-157Einzel.pdf