19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht |
Session | |
A6: Wieviel Feminismus braucht die Evaluation von Gleichstellungspolitiken bzw. –maßnahmen?
Session des AK Gender Mainstreaming | |
Zusammenfassung der Sitzung | |
Der Gender Mainstreaming Ansatz in der Evaluation verlangt, dass in allen Phasen der Evaluation und in allen Evaluationsschritten die Interessen, Bedürfnisse und Betroffenheiten von unterschiedlichen Gruppen von Frauen und Männern berücksichtigt werden. Feministische Ansätze der Evaluation legen darüber hinaus verstärkt das Augenmerk auf Geschlechterrollenstereotype, Machtunterschiede und unterschiedlichen Zugang zu Ressourcen und versuchen aufzuzeigen, welche Individuen und Gruppen in einem bestimmten Kontext besonders benachteiligt sind bzw. welche dominieren. Sie stellen die Frage danach, wer in einem bestimmten Kontext profitiert, wer Privilegien genießt und ob durch bestimmte Interventionen möglicherweise bestehende Ungleichheiten weiter verstärkt werden. Ziel feministischer Evaluation ist es nicht nur, Ungleichheiten und Ungerechtigkeit sichtbar zu machen sondern auch Wege aufzuzeigen, diese Zustände zu ändern. Im Rahmen der Session wird zunächst ein Überblick über feministische Evaluationsansätze, deren Hintergrund und Anknüpfungspunkte zu Gender Mainstreaming gegeben. Daran anschließend werden zwei kurze Inputs als Einstieg in die Diskussion gegeben. Dabei werden gegensätzliche Positionen vertreten, indem einerseits die Notwendigkeit einer stärkeren politischen Positionierung von Evaluation im Kontext von Gleichstellungspolitiken aufgezeigt wird und andererseits die Vorteile des vergleichsweise neutraleren Gender Mainstreaming Ansatzes betont werden. Ziel der Session ist es, ausgehend von der Einführung in die feministische Evaluation und den beiden Inputs eine breite Diskussion über die Relevanz feministischer Evaluationsansätze aus der Sicht der TeilnehmerInnen vor dem Hintergrund der jeweiligen Arbeitssituationen und Evaluationskontexte zu führen. Dabei stehen u.a. folgende Fragen im Vordergrund: Inwiefern wird durch die Wahl des Ansatzes das Evaluationsdesign beeinflusst? Ergeben sich mit der Wahl des Ansatzes spezifische Anforderungen im Hinblick auf Transfer, Nutzen und Nutzung von Evaluationsergebnissen? Beteiligte AkteurInnen Dr.in Maria Gutknecht-Gmeiner, Impulse Evaluation und Organisationsberatung, Wien: Kurze Einführung in die feministische Evaluation Dr.in Birgit Buchinger, Solution Sozialforschung & Entwicklung, Salzburg: Input für die Diskussion Dr.in Irene Pimminger, defacto Sozialwissenschaftliche Forschung & Beratung, Schlierbach/Berlin (angefragt): Input für die Diskussion Dr.in Angela Wroblewski, Institut für höhere Studien, Wien: Moderation | |
Präsentationen | |
Wieviel Feminismus braucht die Evaluation von Gleichstellungspolitiken bzw. –maßnahmen? 1IHS, Österreich; 2Impulse - Evaluation und Organisationsberatung; wroblews@ihs.ac.at, m.gutknecht-gmeiner@impulse.at Der Gender Mainstreaming Ansatz in der Evaluation verlangt, dass in allen Phasen der Evaluation und in allen Evaluationsschritten die Interessen, Bedürfnisse und Betroffenheiten von unterschiedlichen Gruppen von Frauen und Männern berücksichtigt werden. Feministische Ansätze der Evaluation legen darüber hinaus verstärkt das Augenmerk auf Geschlechterrollenstereotype, Machtunterschiede und unterschiedlichen Zugang zu Ressourcen und versuchen aufzuzeigen, welche Individuen und Gruppen in einem bestimmten Kontext besonders benachteiligt sind bzw. welche dominieren. Sie stellen die Frage danach, wer in einem bestimmten Kontext profitiert, wer Privilegien genießt und ob durch bestimmte Interventionen möglicherweise bestehende Ungleichheiten weiter verstärkt werden. Ziel feministischer Evaluation ist es nicht nur, Ungleichheiten und Ungerechtigkeit sichtbar zu machen sondern auch Wege aufzuzeigen, diese Zustände zu ändern. Im Rahmen der Session wird zunächst ein Überblick über feministische Evaluationsansätze, deren Hintergrund und Anknüpfungspunkte zu Gender Mainstreaming gegeben. Daran anschließend werden zwei kurze Inputs als Einstieg in die Diskussion gegeben. Dabei werden gegensätzliche Positionen vertreten, indem einerseits die Notwendigkeit einer stärkeren politischen Positionierung von Evaluation im Kontext von Gleichstellungspolitiken aufgezeigt wird und andererseits die Vorteile des vergleichsweise neutraleren Gender Mainstreaming Ansatzes betont werden. Ziel der Session ist es, ausgehend von der Einführung in die feministische Evaluation und den beiden Inputs eine breite Diskussion über die Relevanz feministischer Evaluationsansätze aus der Sicht der TeilnehmerInnen vor dem Hintergrund der jeweiligen Arbeitssituationen und Evaluationskontexte zu führen. Dabei stehen u.a. folgende Fragen im Vordergrund: Inwiefern wird durch die Wahl des Ansatzes das Evaluationsdesign beeinflusst? Ergeben sich mit der Wahl des Ansatzes spezifische Anforderungen im Hinblick auf Transfer, Nutzen und Nutzung von Evaluationsergebnissen? Beteiligte AkteurInnen Dr.in Maria Gutknecht-Gmeiner, Impulse Evaluation und Organisationsberatung, Wien: Kurze Einführung in die feministische Evaluation Dr.in Birgit Buchinger, Solution Sozialforschung & Entwicklung, Salzburg: Input für die Diskussion Dr.in Irene Pimminger, defacto Sozialwissenschaftliche Forschung & Beratung, Schlierbach/Berlin (angefragt): Input für die Diskussion Dr.in Angela Wroblewski, Institut für höhere Studien, Wien: Moderation
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