19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht |
Session | |||
E2: Erfüllte und enttäuschte Wirkungserwartungen: Erfahrungen mit Evaluation und Qualitätsmanagement im Hochschulbereich
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Zusammenfassung der Sitzung | |||
Die Gruppe geht der Frage nach, wie Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Evaluationsmaßnahmen im Hochschulbereich sichergestellt werden können. Die gemeinsame These der drei Beiträge ist, dass bei der Vielzahl von erprobten Evaluationsinstrumenten der Ansatz hier nicht so sehr in der Evaluation selbst liegt, sondern in den Rahmenbedingungen, in der institutionellen Einbindung der Evaluation. Dies kann mehr oder weniger gut gelingen. Elisa Knödler und Anna von Werthern (Ludwig-Maximilians-Universität München) schildern in ihrem Beitrag („Evaluation im System Hochschule – nachhaltige Verbesserung der Lehrqualität durch ein maßgeschneidertes Konzept zur Lehrveranstaltungsevaluation?“) ein Paket aus Interview und Fragebogen zur studentischen Lehrevaluation. Nur wenn daraus ein kohärentes Konzept entsteht, eine gemeinsame Verständigung über Qualität der Lehre, kann es zu Akzeptanz und nachhaltiger Wirkung führen. Als zentral stellen die Autorinnen die Entwicklung eines Leitbildes von guter Lehre heraus. Theodor Leiber, Sibylle Jakubowicz, Luz-Maria Linder und Petra Suwalski (Evaluationsagentur-Baden-Württemberg; Hochschule der Medien Stuttgart; Hochschule Furtwangen) stellen in ihrem Beitrag (“Effects of Quality Management in Higher Education Institutions. A SWOT Analysis of Selected Study Cases”) ein Qualitätsmanagementsystem der Hochschule vor, das aus verschiedenen Maßnahmen besteht (z.B. externe Programmevaluation, Qualitätszirkel) und zeigen Stärken und Schwächen dieses über eine punktuelle Datenerhebung hinausgehenden Verfahrens auf. Wolfgang Böttcher und Johannes Wiesweg (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) präsentieren in ihrem Beitrag („ Ins Leere evaluiert - Zwei Fallanalysen an einer Universität“) eine eher skeptische Sichtweise der Nachhaltigkeit von Hochschulevaluation. In zwei Befragungen von Studierenden wurde nach aus Evaluation abgeleiteten Maßnahmen gefragt und (so gut wie) keine Ansatzpunkte gefunden, da nicht bereits in der Durchführung der Evaluation die Konsequenzen und Umsetzungen konzipiert wurden. So werde das Ansehen der Evaluation „an sich“ geschädigt. Schlagwörter: Evaluation der Hochschule, Lehrevaluation, Qualitätsmanagemenet, Nachhaltigkeit, Wirksamkeit | |||
Präsentationen | |||
Evaluation im System Hochschule – nachhaltige Verbesserung der Lehrqualität durch ein maßgeschneidertes Konzept zur Lehrveranstaltungsevaluation? LMU München, Deutschland; Elisa.Knoedler@edu.lmu.de, Anna.Werthern@edu.lmu.de
Effects of Quality Management in Higher Education Institutions. A SWOT Analysis of Selected Study Cases 1Evaluationsagentur-Baden-Württemberg; 2Hochschule der Medien Stuttgart; 3Hochschule Furtwangen; leiber@evalag.de, linder@hdm-stuttgart.de, suw@hs-furtwangen.de
Ins Leere evaluiert - Zwei Fallanalysen an einer Universität Westfälische Wilhelms-Universität, Deutschland; wboettch@uni-muenster.de, degeval@wiesweg.net
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