19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht |
Session | |
D5: Auditierung und Systemakkreditierung im Focus
Session des AK Hochschulen | |
Zusammenfassung der Sitzung | |
Hochschulen sind in den vergangenen drei Jahrzehnten zunehmend zu einem Gegenstand systematisierter Qualitätssicherung geworden. Hintergrund sind nicht zuletzt die quantitative Ausdehnung des Hochschulbildungsbereichs seit den 1960er Jahren, eine damit einhergehende Ausdifferenzierung des Hochschulwesens sowie in jüngerer Zeit eine stärkere Wettbewerbsorientierung der Hochschulen. In den letzten beiden Dekaden wurden in Deutschland und Österreich zahlreiche Instrumente und Verfahren erprobt. Für eine Gesamtschau der Hochschule sind hier vor allem die Systemakkreditierung in Deutschland und die Auditierung in Österreich zu nennen. In dieser Session werden die bisherigen Erfahrungen mit diesen Instrumenten systematisch aufbereitet und diskutiert. Am Anfang halten Günter Wageneder, Christine Fahringer, Thomas Guggenberger und Christoph Schwarzl einen Impulsvortrag mit dem Titel „Kritische Reflexion von an drei österreichischen Universitäten durchgeführten Qualitätsaudits“. Im Rahmen dieser im siebenjährigen Rhythmus stattfindenden Audits muss das Funktionieren des universitären Qualitätssicherungssystems durch eine im EQAR-Register verzeichnete Agentur nachgewiesen werden. Die AutorInnen reflektieren systematisch die Erfahrungen, die an den drei österreichischen Universitäten (Uni Innsbruck, Uni Salzburg, Uni für Bodenkultur) mit dem Audit gemacht wurden, vergleichen die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren und schließen mit zahlreichen Verbesserungsvorschlägen. Danach folgt eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Philipp Pohlenz (Universität Magdeburg) bei der die Wirkungen der beiden Qualitätssicherungsinstrumente von - Anke Rigbers (Stiftungsvorstand Evalag) - Susan Haris-Hümmert (Universität Speyer, Wissenschaftsmanagement) - Oliver Vettori (Wirtschaftsuniversität Wien, Programmmanagement und Lehr-/Lernsupport) - Lukas Mitterauer (Universität Wien, Qualitätssicherung) debattiert werden. Besonderes Augenmerk wird auf fördernde bzw. hindernde Aspekte in den einzelnen Verfahrensschritten gelegt. Zu den zu diskutierenden Verfahrensschritten zählen jedenfalls die Konsolidierung des Qualitätssicherungssystems, die Auswahl der Agentur, die inneruniversitäre Kommunikation, die Erstellung des Selbstberichts, die Auswahl der GutachterInnen und der Vor-Ort-Besuch. Die Zusammensetzung des Podiums (Agenturvertreterin, QM-Beauftragte, Wissenschaftlerin) erlaubt es, die Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. | |
Präsentationen | |
Auditierung und Systemakkreditierung im Focus 1Universität Magdeburg; 2Universität Salzburg; 3Universität Innsbruck; 4Universität für Bodenkultur Wien; 5Evalag - Evaluationsagentur Beden-Württemberg; 6Universität Speyer; 7Wirtschaftsuniversität Wien; 8Universität Wien; guenter.wageneder@sbg.ac.at, christine.fahringer@uibk.ac.at, thomas.guggenberger@boku.ac.at, christoph.schwarzl@boku.ac.at, rigbers@evalag.de, harris-huemmert@uni-speyer.de, Oliver.Vettori@wu.ac.at, lukas.mitterauer@univie.ac.at Hochschulen sind in den vergangenen drei Jahrzehnten zunehmend zu einem Gegenstand systematisierter Qualitätssicherung geworden. Hintergrund sind nicht zuletzt die quantitative Ausdehnung des Hochschulbildungsbereichs seit den 1960er Jahren, eine damit einhergehende Ausdifferenzierung des Hochschulwesens sowie in jüngerer Zeit eine stärkere Wettbewerbsorientierung der Hochschulen. In den letzten beiden Dekaden wurden in Deutschland und Österreich zahlreiche Instrumente und Verfahren erprobt. Für eine Gesamtschau der Hochschule sind hier vor allem die Systemakkreditierung in Deutschland und die Auditierung in Österreich zu nennen. In dieser Session werden die bisherigen Erfahrungen mit diesen Instrumenten systematisch aufbereitet und diskutiert. Am Anfang halten Günter Wageneder, Christine Fahringer, Thomas Guggenberger und Christoph Schwarzl einen Impulsvortrag mit dem Titel „Kritische Reflexion von an drei österreichischen Universitäten durchgeführten Qualitätsaudits“. Im Rahmen dieser im siebenjährigen Rhythmus stattfindenden Audits muss das Funktionieren des universitären Qualitätssicherungssystems durch eine im EQAR-Register verzeichnete Agentur nachgewiesen werden. Die AutorInnen reflektieren systematisch die Erfahrungen, die an den drei österreichischen Universitäten (Uni Innsbruck, Uni Salzburg, Uni für Bodenkultur) mit dem Audit gemacht wurden, vergleichen die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren und schließen mit zahlreichen Verbesserungsvorschlägen. Danach folgt eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Philipp Pohlenz (Universität Magdeburg) bei der die Wirkungen der beiden Qualitätssicherungsinstrumente von - Anke Rigbers (Stiftungsvorstand Evalag) - Susan Haris-Hümmert (wiss. Mitarbeiterin Universität Speyer) - Oliver Vettori (Wirtschaftsuniversität Wien, Programmmanagement und Lehr-/Lernsupport) - Lukas Mitterauer (Universität Wien, Qualitätssicherung) debattiert werden. Besonderes Augenmerk wird auf fördernde bzw. hindernde Aspekte in den einzelnen Verfahrensschritten gelegt. Zu den zu diskutierenden Verfahrensschritten zählen jedenfalls die Konsolidierung des Qualitätssicherungssystems, die Auswahl der Agentur, die inneruniversitäre Kommunikation, die Erstellung des Selbstberichts, die Auswahl der GutachterInnen und der Vor-Ort-Besuch. Die Zusammensetzung des Podiums (Agenturvertreterin, QM-Beauftragte, Wissenschaftlerin) erlaubt es, die Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.
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