Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Session
D2: Wie wirkt Evaluation in Organisationen (hinein)?
Zeit:
Freitag, 23.09.2016:
9:00 - 10:30

Leitung der Sitzung: Prof. Dr. Wolfgang Böttcher, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Zusammenfassung der Sitzung

In diese Session geht es im Kern um die Frage, wie und inwieweit Evaluationen den Standard der Nützlichkeit einhalten können. Gegenstände empirischer Forschung sind psychosoziale Beratungsarbeit, Kriminalitätsprävention sowie Organisationen im Gesundheitswesen. Die Studien versuchen auch Hinweise darauf zu geben, wie Nutzungsbedingungen durch die Art der Evaluation selbst verbessert werden können. In den Studien kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz.

  • Benjamin Froncek, Agostino Mazziotta, Pamela McCann und Anette Rohmann (FernUniversität Hagen) fragen, wie Beratende der Evaluation ihrer Beratungsarbeit gegenüber eingestellt sind und wie die Praxis der Evaluation von Beratungsarbeit aussieht. Insgesamt 565 Beratende nahmen an einem Online-Survey teil. Die Ergebnisse der Studie werden mit Blick auf den nachhaltigen Nutzen von Evaluation im Kontext der Beratungsarbeit diskutiert.
  • Annalena Yngborn und Sabrina Hoops (Deutsches Jugendinstitut) beleuchten, inwiefern Evaluationsvorhaben, in denen das Logische Modell mit einem partizipativen Ansatz verknüpft wird, eine gute Voraussetzung dafür darstellen, dass eine an den Zwecken der Evaluation orientierte Nutzung der Evaluationsergebnisse erreicht wird und diese Nutzung nachhaltig ist. Sie berichten aus den Ergebnissen einer Nachbefragung zu einem Forschungsprojekt zur Kriminalitätsprävention im Kindes- und Jugendalter, in dem die Anwendung des Logischen Modells erprobt wurde. Insbesondere die Bedeutung der Partizipation der Fachkräfte für die Nachhaltigkeit wird diskutiert.
  • Im dritten Beitrag gehen Monika Finsterwald, Georg Spiel (Promente Forschung, Österreich) und Vera Popper (Dynamic Balancing Consulting, Österreich) davon aus, dass ein Nutzenpotential einer Evaluation am besten gegeben ist, wenn der Prozess- und Ergebnisnutzen von vornherein mitgedacht wird und sie partizipativ angelegt ist. Am Beispiel der Organisationen der Promente Gruppe in Kärnten (PM kinder jugend familie GmbH; PM Kärnten GmbH; Reha-Klinik für Seelische Gesundheit GmbH) wird analysiert, welche Merkmale des Nutzungskontexts sich identifizieren und welche Empfehlungen sich ableiten lassen, um die Nachhaltigkeit von Evaluationsbefunden für die Organisationen zu erhöhen.


Schlagwörter: Nutzen, Nachhaltigkeit, Partizipation, Logische Modelle, Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen, psychosoziale Beratungsarbeit, Kriminalitätsprävention


Präsentationen

Evaluation in der psychosozialen Beratungsarbeit: Was halten Beratende davon, wie machen sie es und was bedeutet dies für die Beratungsarbeit?

Benjamin Froncek, Agostino Mazziotta, Pamela J. McCann, Anette Rohmann

FernUniversität in Hagen, Deutschland; benjamin.froncek@fernuni-hagen.de

Froncek-Evaluation in der psychosozialen Beratungsarbeit-110Einzel.docx

Einflüsse und Wirkungen von Evaluationen auf die Entwicklung von Organisationen

Monika Finsterwald1, Vera Popper2, Georg Spiel1

1Promente Forschung, Österreich; 2Dynamic Balancing Consulting, Österreich; monika.finsterwald@promente-kijufa.at, vera.popper@dynamic-balancing.at

Finsterwald-Einflüsse und Wirkungen von Evaluationen auf die Entwicklung von Organisationen-126Einzel.docx

Mitmachen hilft!? - Logische Modelle als Chance für Partizipation und Nachhaltigkeit

Annalena Yngborn, Sabrina Hoops

Deutsches Jugendinstitut München; yngborn@dji.de, hoops@dji.de

Yngborn-Mitmachen hilft!-134Einzel.docx