19. Jahrestagung der DeGEval:
„Zwischen Nutzung, Einfluss und Nachhaltigkeit – Wie wirken Evaluationen in unterschiedlichen Systemen?“
21. - 23. September 2016 · School of Education der Universität Salzburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht |
Session | |
D1: Nachhaltige Evaluation von Nachhaltigkeit - absehbare Herausforderungen
Session des AK Umweltbereich | |
Zusammenfassung der Sitzung | |
2015 hat die Generalversammlung der UNO mit den „Sustainable Development Goals. SDG“ einen Aktionsplan für die nächsten 15 Jahre verabschiedet. Die SDGs greifen neben den drei klassischen Nachhaltigkeitsaspekten der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung Anliegen wie Frieden und Sicherheit, Rechtstaatlichkeit und gute Regierungsführung auf. Alle Länder sollen einen Beitrag zum Erreichen der Ziele leisten. Die Ziele sind anspruchsvoll und der Zeitrahmen von 15 Jahren ist kurz bemessen. Dies stellt auch besondere Anforderungen an die Evaluation.
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Präsentationen | |
Nachhaltige Evaluation von Nachhaltigkeit - absehbare Herausforderungen 1KMU Forschung Austria; 2Institut für Innovation und Technik; 3FHNW University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland, Schweiz; Leo.Wangler@vdivde-it.de, reinhard.zweidler@bafu.admin.ch
2015 hat die Generalversammlung der UNO mit den „Sustainable Development Goals. SDG“ einen Aktionsplan für die nächsten 15 Jahre verabschiedet. Die SDGs greifen neben den drei klassischen Nachhaltigkeitsaspekten der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung Anliegen wie Frieden und Sicherheit, Rechtstaatlichkeit und gute Regierungsführung auf. Alle Länder sollen einen Beitrag zum Erreichen der Ziele leisten. Die Ziele sind anspruchsvoll und der Zeitrahmen von 15 Jahren ist kurz bemessen. Dies stellt auch besondere Anforderungen an die Evaluation. Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen erfordern häufig Ursachenforschung auf einer grossräumigen oder gar globalen Ebene. Wirkungszusammenhänge können daher sehr hohe Komplexitätsgrade aufweisen, auch wenn bloss kleinräumige Effekte beobachtet und dokumentiert werden sollen. Auch der Einbezug von Stakeholdern mit stark divergierenden Wertvorstellungen und Interessen ist oft unabdingbar. Zudem ist es oft schwierig, belastbare und vergleichbare Daten zu erhalten, Dies erfordert manchmal zwischenstaatliche Vereinbarungen. Andererseits wird in weiten Teilen auf bestehende Instrumente zurückzugreifen sein, denn dies erlaubt es, in der kurzen Zeit auch auf regionaler und lokaler Ebene zu messbaren Resultaten zu gelangen. Damit ist aber auch die Frage der Vergleichbarkeit von unterschiedlichen Herangehensweisen angesprochen. Mit all dem verbunden ist das Risiko, dass Evaluationen nicht sehr aussagekräftig werden und ihre Ergebnisse wenig zu einer besseren Praxis beitragen. Die Session soll anhand praktischer Beispiele einen Anstoss geben zur Diskussion über folgende Fragen:
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